Verhütung

Als Empfängnisverhütung oder Kontrazeption werden Methoden bezeichnet, die Geschlechtsverkehr ohne das Risiko einer Schwangerschaft ermöglichen oder dieses zumindest reduzieren.

Grundsätzlich kann man zwei Methoden der Empfängnisverhütung unterscheiden:

  • Verhinderung der Entstehung eines Embryos; also Verhinderung der Befruchtung der weiblichen Eizelle.
  • Verhinderung der Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut.

Die oft als ungleich empfundene Verteilung der Verantwortungsübernahme für die sichere Verhütung zwischen Mann und Frau ist ein wichtiges Thema in der Diskussion um Verhütung. Auch wenn Männern manchmal eine patriarchalische Einstellung als Grund für die mangelnde Verantwortungsübernahme vorgeworfen wird, so gibt es auch medizinische Gründe, weshalb Männer statistisch gesehen weniger häufig die aktive Rolle in der Verhütung übernehmen; es gibt zum Beispiel wesentlich weniger Verhütungsmethoden, die für Männer anwendbar sind.

Die Sicherheit der verschiedenen Methoden zur Verhütung wird mit dem sogenannten Pearl-Index gemessen.
Der Pearl-Index gibt an, wieviel Frauen schwanger werden, wenn 100 Paare dieses Mittel ein Jahr zur Verhütung verwenden.

Bei den verschiedenen Methoden zur Verhütung kann grob zwischen folgenden Arten unterschieden werden:

  1. Natürliche Verhütung:
    • Schleim-Temperatur-Methode
    • Verhütungs-Computer
    • Tubensterilisation
    • Vasektomiei
  2. Barriere Methoden:
    • Kondom
    • Femidom
    • Diaphragma
    • Portiokappe
    • Lea-Contraceptivum
    • Spirale
  3. Chemische Verhütung:
    • Antibabypille
    • "Pille danachi"
    • Dreimonatsspritze
    • Implanon
    • Schaum, Zäpfchen und Schwämme

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Empf%C3%A4ngnisverh%C3%BCtung

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