Weitere Risiken

 

 

Weitere Risiken sind beispielsweise Gonorrhoei, Syphilisi, Chlamydieni, Papillomaviren sowie die genitale Form von Herpes. Mit einer Prävalenz von 5 bis 10 % sehr häufig ist in Deutschland eine Infektioni mit Chlamydien, die in bis zu 75 % der Fälle unerkannt bleibt, jedoch unter anderem zu Unfruchtbarkeit von Frauen führen kann und hoch ansteckend ist.

Es ist, wie auch bei anderen Lebensbereichen auch, nicht möglich, alle Risiken vollständig zu eliminieren. Jedoch kann das persönliche Risiko durch eine informierte Abwägung und konsequentes Verhalten, die auf sachlichen Informationen und Orientierung an den persönlichen Werten beruhen, drastisch reduziert werden. Konsequenz ist deswegen wichtig, weil beim Umgang mit Risiken der Grundsatz gilt, dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied - bildlich gesprochen, ist eine Kette mit Gliedern gleichmäßiger mittlerer Stärke viel widerstandsfähiger als eine mit vielen sehr starken und einigen schwachen Gliedern. Um konsequentes Verhalten zu verwirklichen, ist es daher nicht hilfreich, das eigene sexuelle Verlangen völlig zu unterdrücken oder sich unrealistische Regeln aufzuerlegen - Studien zeigen, dass dies lediglich riskantes Verhalten fördert.

5
 
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Safer Sex aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Powered by Drupal