Vor- und Nachteile

 

 

Vorteile
Die Schamhaare werden heutzutage primär aus ästhetischen und hygienischen Gründen entfernt, wobei die ästhetischen im Vordergrund stehen dürften. Somit liegt der Hauptvorteil darin, dass durch die Anwendung den eigenen bzw. fremden Schönheitsvorstellungen entsprochen wird.

Insbesondere von Frauen wird Körperbehaarung generell oft als unhygienisch empfunden. Dies trifft insbesondere auf Schamhaare zu, die ja regelmäßig in Kontakt mit Schweiß, Urin, Vaginalsekret, Menstruationsblut und anderen Körperflüssigkeiten kommen. Neben der "gefühlten" Sauberkeit spielt auch die Geruchsentwicklung eine Rolle.

Die bei der Schamhaarentfernung entstehende glatte, haarlose Haut im Intimbereich wird auch von manchen als erotisch angesehen. Daneben wird oft angegeben, dass das Gefühl beim Geschlechtsverkehr, besonders beim Oralverkehr, ohne Intimbehaarung angenehmer sei.

Schließlich kann auch der Vorgang der Intimrasur an sich, durch den Partner durchgeführt, als erotisch empfunden werden.


Nachteile
Eine Funktion der Schambehaarung ist die Verdunstung der Duftdrüsen-Sekrete (Pheromone). Die Schamhaarentfernung kann deshalb die sexuelle Anziehungskraft auf Sexualpartner vermindern, die den Intimgeruch als stimulierend empfinden. Manche Menschen finden auch den Anblick einer rasierten Scham grundsätzlich unästhetischer oder unerotischer als den eines schamhaarbewachsenen Intimbereichs.

Bei der Nassrasur besteht die Gefahr von Schnittverletzungen. Es ist deshalb empfehlenswert, zunächst „mit dem Strich“ zu rasieren und anschließend – wobei die Haut mit der anderen Hand gestrafft wird – „gegen den Strich“. Das Straffen der Haut bei der Rasur gegen den Strich hilft, Schnittverletzungen zu vermeiden, die ansonsten auftreten können, wenn sich die Rasierklinge verhakt und „springt“.

Eine unangenehme Folge der Intimrasur kann die Bildung von Entzündungen, Pusteln und eingewachsenen Haaren in den Folgetagen nach der Rasur sein. In Extremfällen können durch derartige Entzündungen auch Abszesse entstehen. Diese Probleme treten vor allem bei der erstmaligen Intimrasur auf, sowie bei der Rasur nach längerer Unterbrechung. Sie reduzieren sich bei vielen Menschen von selbst bei regelmäßiger Nachrasur. Man spricht davon, dass sich die Haut an das Rasiertwerden „gewöhnt“. Dieses ist aber nicht in allen Fällen so, da entstandende Pickel durch das „Nachrasieren“ wieder geöffnet werden können bzw. anfangen können zu bluten. In diesem Falle sollte man einige Tage warten und erst dann wieder rasieren. Hilfreich ist auch die Anwendung von beruhigenden Substanzen direkt nach der Rasur wie z. B. Aloe Vera ohne Zusatzstoffe oder Alkohol. Als sehr hilfreich hat sich auch die anschließende Verwendung von Babypuder erwiesen, da dadurch die rasierte Haut heilt und Juckreiz, Reibung sowie Pickelbildung verhindert werden. Die Verwendung von Ölen oder Cremes mit Alkohol und Zusatzstoffen kann zu starkem Jucken, Hautreizungen, Entzündungen und eingewachsenen Haaren führen.

Der Hauptnachteil bei allen Formen der Epilation, sei es beim Brazilian Waxing oder mit einem Epilierer liegt in den damit einhergehenden Schmerzen. Die Empfindung dieser kann zwischen den Personen stark variieren. Auch wenn diese durch Auftragen von anästhetisch wirkender Creme reduziert werden können, so wird die Prozedur jedoch generell zumindest als unangenehm empfunden. Der Vorteil liegt dafür in weitaus längerer Haarlosigkeit, mit der Zeit abnehmenden Haaren und keinen Stoppeln.

Durch die Entfernung der Körperbehaarung im Intimbereich, den Achseln und zwischen den Gesäßbacken kann es bei körperlicher Betätigung (z.B. Fußmärschen) unter Umständen zu Hautreizungen kommen, da das Scham- bzw. Achselhaar verhindert, dass Haut auf Haut reibt (Friktionsschutz). Ein gelegentlich unterstellter Zusammenhang zwischen Intimrasur und Vaginalpilzen bzw. Infektionen im Intimberich besteht jedoch nicht.

Bei einigen Frauen stehen die inneren Schamlippen über die äußeren hervor, was von den betroffenen Frauen mitunter als unästhetisch empfunden wird. Durch die Enthaarung in diesem Bereich tritt dies jedoch deutlicher hervor, was letztlich auch den Trend zur Schamlippenplastik, der operativen Entfernung bzw. Kürzung der inneren Schamlippen, mitbedingt.

Als Kritik an der Intimenthaarung (insbesondere der vollständigen Intimenthaarung bei Frauen) wird gelegentlich unterstellt, dass damit die Genitalieni vorpubertärer Mädchen nachgeahmt werden sollen.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schamhaarentfernung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Dauerhafte Haarentfernung im Schambereich

Neben Rasieren, Epilieren und Waxen gibt es noch andere Haarentfernungsmethoden, die glatte, haarlose Intimzone ohne Pickel und eingewachsener Haare ermöglichen. Dazu gehören dauerhafte Haarentfernungsmethoden, wie Laser, IPL und Nadelepilation. Außerdem ist es hier sehr wichtig, den Unterschied zwischen Intim- und Bikinizone deutlich zu machen. Auf der Seite des Kosmetikstudios Dermalisse ist der Unterschied sehr gut erklärt: http://www.dermalisse.de/haarentfernung-intimbereich.html

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