Regeln zur Vermeidung von HIV-Infektionen

 

 

Zur Vermeidung einer HIV-Infektioni sollte man vermeiden, dass eine der infektiösen Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma, Vaginalsekret) mit Schleimhäuten (Vagina, Anusi, Eichel, Mund, Augen, Nase) oder Wunden in Berührung kommt. Zu diesem Zweck sollten Kondome sowohl beim Analverkehr als auch beim Vaginalverkehr verwendet werden. Beim Oralverkehr wird der Gebrauch von Kondomen, Femidomen oder Lecktüchern empfohlen. Insbesondere sollte der Samenerguss in den Mund vermieden werden. Generell gilt, je stärker die Beanspruchung des Gewebes (Harter Sex) desto einfacher ist es für die Viren in das Gewebe einzudringen. Generell sollte bei der Benutzung von Kondomen auch auf ausreichende Befeuchtung (Gleitgel) geachtet werden, um das Risiko eines Defektes zu verringern und die Beanspruchung des Gewebes zu begrenzen.

Sollte es doch einmal zu einem solchen Kontakt kommen, empfiehlt es sich, die betroffene Stelle umgehend gründlich zu waschen, idealerweise unter Verwendung eines geeigneten Desinfektionsmittels, beispielsweise hochprozentiger Alkohol, Iodtinktur oder 3%ige Wasserstoffperoxidlösung.

Gehört der Partner zu einer Hochrisikogruppe oder ist bekannt positiv, sollte man idealerweise binnen 2, maximal jedoch 48 Stunden einen Arzt aufsuchen. Mit einem Schnelltest kann, das Einverständnis des Partners vorausgesetzt, binnen ca. 30 Minuten dessen Serostatus ermittelt und gegebenenfalls einen sogenannte Postexpositions-Prophylaxe eingeleitet werden. Diese vermindert das Ansteckungsrisiko um etwa 80 Prozent.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Safer Sex aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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