Gründe für die systematische Hygiene

 

Die Nähe der Genitalieni zum Anusi kann eine Verunreinigung mit Darminhalt bedingen, speziell mit Darmbakterien. Einige Darmbakterien wie zum Beispiel E. coli sind für akute Harnwegsinfekte verantwortlich. Frauen sind aufgrund der kurzen Harnröhre besonders infektionsgefährdet. Die Harnblasenentzündung ist nach dem Geschlechtsverkehr mit einem neuen Partner die typische Folge einer Verunreinigung mit Darmbakterien. Diese Verunreinigung kann sowohl vom Mann als auch von der Frau ausgehen. Insgesamt sind geschlechtsreife Frauen jedoch ca. 40-mal häufiger als Männer von Harnblaseninfektionen betroffen.

Pilzinfektionen der Genitalien können einerseits von inneren Faktoren wie beispielsweise Immunschwäche oder Antibiotikatherapie gefördert werden. Andererseits begünstigt häufiger Partnerwechsel die Infektioni beider Geschlechter mit dem Pilzerreger Candida. Einige Krankheiten übertragen sich durch den Geschlechtsverkehr. Die bedeutendsten sind HIV sowie die Hepatitis-Bi, Hepatitis-Ci, außerdem die gesetzlich definierten Geschlechtskrankheiten Gonorrhoei, Syphilis (Luesi), Ulcus molle und das Lymphogranuloma venereum.

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