Geschlechtliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede

 

 

Männer wie Frauen haben individuelle Vorlieben hinsichtlich sexueller Stimulationen und können auf verschiedene Weisen Orgasmen erleben. Laut Angaben einiger Wissenschaftler besteht ein Zusammenhang zwischen weiblicher wie männlicher Orgasmusfähigkeit, auch der männlichen Potenz und einer gut trainierten Beckenbodenmuskulatur, insbesondere des PC-Muskels.

Studien zeigen, dass sich bei beiden Geschlechtern nach dem Orgasmus eine erhöhte Anzahl von Immunglobulinen in Blut und Speichel nachweisen lässt (möglicherweise um Fremdkeimen von einem etwaigen Partner zu begegnen), zudem führe er durch die Ausschüttung des Hormons Oxytocin zu einem tieferen Nachtschlaf und allgemein zu einer vermehrten Entspannung, was die Regeneration des Körpers erhöhe und dem Alterungsprozess entgegenwirke. Deutliche Unterschiede zeigten sich jedoch hinsichtlich der Wirkung auf die körperliche Kondition: Während sich der Orgasmus bei der Frau durch eine erhöhte Testosteronausschüttung positiv auf die Fitness auswirke, drossele er beim Mann hingegen den Spiegel dieses Leistungshormons, was zu einem kurzfristigen Abfall der sportlichen Leistungsfähigkeit führe. Bei jedem Orgasmus werden laut physiologischer Studien jeweils bis zu 300 kcal in kürzester Zeit verbrannt. Das entspricht einem Brennwert, der je nach Körpergewicht zirka einer Stunde Brustschwimmen entspricht. Dieser enorm hohe Energieumsatz, der sich in nur wenigen Sekunden abspielt, hat seine Ursache darin, dass weit über 500 Muskeln bis zum vierfachen ihrer normalen Maximalkraft isometrisch und zeitgleich kontrahiert werden. Bei mehrfachen Orgasmen ohne weitere Erholungsphasen kann der jeweilige Energieumsatz noch deutlicher ausfallen.

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